Frühjahrsputz

 

Der Frühling kommt, da soll auch die Wohnung glänzen. Dazu müssen Sie aber nicht zu teuren Reinigungsmitteln mit giftigen Chemikalien greifen. Immonet.de verrät Ihnen, wie Sie die Winter-Flecken loswerden.

Frühjahrsputz: Glanz ohne Gift
© istock/fatihhocafatihhoca

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Frühjahrsputz: Glanz ohne Gift

Grundsätzlich braucht es vier Dinge für den Frühjahrsputz: Wasser, Mechanik, Zeit und Chemie. Wer mehr von einem nimmt, braucht weniger vom Rest.

Meist reichen schon Wasser und die richtige Mechanik

Wasser löst über 90 Prozent des Schmutzes, denn viele Flecken sind wasserlöslich. Doch Vorsicht, nicht alle Materialien mögen Wasser. So kann beispielsweise Holz leicht aufquellen, wenn man es zu gut meint. Auf die Mechanik kommt es an – schließlich hat schon Großmutter die Wäsche auf dem Waschbrett gerubbelt, bis sie sauber war. Spezielle Schwämme und Mikrofasertücher erleichtern heute das Schrubben, auch ohne Chemie. Neun von zehn Flecken in Teppichen lassen sich mit Wasser und Reibung entfernen.

Setzen Sie auf wenig Chemie und die Kraft der Zitrone

Auch die Zeit spielt eine Rolle: Je hartnäckiger die Verschmutzung, desto länger wird geputzt. Das gilt für Schuhe ebenso wie für Fenster und Fliesen. Chemie sollte dabei mit Bedacht eingesetzt werden. Wenn Wasser und Mechanik gar nicht weiter helfen, fangen Sie mit milden Reinigungsmitteln an. Schon ein Schuss Spülmittel mit seinen kräftigen Fettlösern kann wahre Wunder vollbringen. Im Zweifelsfall einfach ein bisschen einwirken lassen.

Kalk macht sich auf den Armaturen im Bad ebenso breit wie in der Küche. Doch vor Zitronensäure nehmen die weißen Flecken reißaus. Es reicht schon, eine Zitrone auszupressen oder Zitronensaftkonzentrat zu verwenden. Wer Kalkflecken in der Küche beseitigen will, sollte gleichzeitig noch einen Fettlöser zu Hilfe nehmen.

Härtefälle und Tipps zur Aufbewahrung

Falls Sie für Härtefälle doch mal ein kräftiges Reinigungsmittel benötigen, achten Sie auf Inhaltsstoffe und Gefahrenkennzeichen. Für die Aufbewahrung gilt: Insbesondere wenn Kinder im Haushalt sind, Putzmittel nie in Lebensmittelverpackungen umfüllen und immer außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Gut sind Behälter, deren Verschluss eine Kindersicherung haben.

Tipp: Dosieren Sie immer so sparsam wie möglich. Das ist gut für die Gesundheit, schont Möbel und Umwelt – und außerdem Ihren Geldbeutel.

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