Wer sich für Bambus als Bodenbelag entscheidet, trifft ökologisch die beste Wahl.
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Wände & Böden
Bambus als Bodenbelag
Nicht nur wegen seiner hervorragenden Ökobilanz werden Bodenbeläge aus Bambus immer beliebter. Bambus gilt als besonders strapazierfähiger Bodenbelag, der eine warme Atmosphäre ausstrahlt und sich harmonisch in jeden Wohnstil einfügt.
Besonders umweltfreundlich
Wer sich für Bambus als Bodenbelag entscheidet, trifft aus ökologischer Sicht die beste Wahl. Denn die Riesenhalme wachsen in einer kaum vorstellbaren Geschwindigkeit nach – bis zu einen Meter pro Tag kann eine Bambussprosse wachsen. Nach einigen Monaten ist der Bambus ausgewachsen und die Halme beginnen zu verholzen. Etwa fünf Jahre später ist der Bambus ausgehärtet und kann zu Parkett, Terrassenböden oder Arbeitsplatten weiterverarbeitet werden. Im Vergleich dazu benötigt eine Eiche etwa 50 Jahre, um verarbeitet werden zu können.
Verarbeitung von Bambus zu Parkett
Bei der Verarbeitung zu Parkett werden die Bambushalme in einzelne Lamellen aufgetrennt, zu Rohlingen verleimt und entweder hochkant oder horizontal ineinander verpresst. Bambus strahlt als Bodenbelag eine warme und behagliche Atmosphäre aus. Je nach Behandlung der Oberfläche wird Bambusparkett entweder geölt, lackiert, gewachst oder gebürstet angeboten. Auch farbige Oberflächen sind möglich.
Mit Naturöl behandeltes Bambusparkett wirkt grundsätzlich natürlicher und betont die Maserung des Bodenbelages. Auch nach der Behandlung mit Naturöl kann das Bambusparkett immer noch Luft ungehindert aufnehmen und abgeben, wodurch das Raumklima verbessert wird. Durch eine Naturöl-Behandlung ist der Boden jedoch auch pflegeintensiver.
Lack hingegen versiegelt das Bambusparkett und erleichtert damit den Pflegeaufwand. Bei Abnutzung kann das Bambusparkett einfach abgeschliffen und neu versiegelt werden. Das kann sogar mehrmals gemacht werden, da Bambusparkett recht dick ist.
Pflegeleicht und strapazierfähig
Bambus zählt mit seiner hohen Faserdichte zu den härtesten Parkettarten überhaupt. Durch eine Zerfaserung der Halme in viele einzelne Bambuslamellen und das anschließende Verleimen miteinander wird der Bambusparkett besonders hart und widerstandsfähig. Dabei ist Bambusparkett sehr pflegeleicht: Staubsauger, Besen und nasse Feudel eigenen sich bestens zur Säuberung des Fußbodens.
In den USA ist Bambus als Bodenbelag dank seiner Strapazierfähigkeit schon lange beliebt. Durch sein geringes Quellverhalten kann Feuchtigkeit dem Parket so gut wie nichts anhaben und eignet er sich somit auch als Bodenbelag für Küche und Badezimmer. Da Bambus außerdem antistatische Eigenschaften besitzt, ist er bei Allergikern oft die erste Wahl.
Ob Balkon, Nassbereich oder Wohnzimmer, Bambus als Bodenbelag eignet sich für alle Räume.
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