Digitale Bilderrahmen

 

Design und Funktion: Hier sind die neuesten Modelle digitaler Bilderrahmen. Nie mehr mühsames Einklebens in dicken Fotoalben.

Digitale Bilderrahmen: Urlaub reloaded
© istock/ lenta

Technik & Design

Digitale Bilderrahmen: Urlaub reloaded

Längst haben sich digitale Bilderrahmen als Alternative zu Fotoalben etabliert. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie sparen sich das mühsame Einkleben der Fotos, den Gang zum Fotoladen und Geld für die Abzüge.

Modelle und Preise

Erhältlich sind digitale Fotorahmen in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Seitenverhältnissen. Die meisten Modelle besitzen ein 4:3-Format und sind zwischen sieben und zehn Zoll groß (Bildschirmdiagonale von 18 und 26 Zentimeter). Von einem Breitbildformat von 16:9 oder 16:10 sollten Sie absehen, da diese Geräte oft einen Teil des Bildes abschneiden oder Aufnahmen mit schwarzen Balken an den Seiten darstellen.

Die Preise für Fotorahmen sind in den vergangenen Jahren stark gefallen und liegen mittlerweile zwischen 35 und 90 Euro. Zum Beispiel bietet der Intenso Weatherstar 8 Zoll für rund 60 Euro eine scharfe und kontrastreiche Darstellung. Der Rollei Pictureline 4200 wartet mit einer vergleichsweise hohen Auflösung und großem Display auf, hat allerdings eine 16:9 Auflösung (etwa 75 Euro). Etwas mehr (etwa 120 Euro) kostet das Intenso-Modell MediaCenter 15, dafür verfügt es über ein sehr großes 38-Zentimeter-Display. Und mit dem integrierten Videospieler können Sie auch selbst gedrehte Filme ansehen.

Auflösung

Die Auflösung eines digitalen Bilderrahmens wird in Bildpunkten, sogenannte dpi (dots per Inch) gemessen. Generell gilt: Je größer das Display des Rahmens, desto höher muss die Auflösung sein, damit das Foto nicht pixelig erscheint. So sollten Sieben- oder Acht-Zoll-Displays in der Breite mindestens über 720 oder 800 dpi verfügen, Zehn-Zoll-Modelle brauchen mindestens eine Auflösung von 1024 dpi.

Von der Kamera auf den Bilderrahmen

In den meisten Fällen können Sie die Speicherkarte in den Bilderrahmen einlegen. Achten Sie vor dem Kauf darauf, dass der Bilderrahmen mit der Speicherkarte der Kamera kompatibel ist. Die meisten Modelle sind mit einem Einschub für SD- und MMC-Karten ausgestattet, einige haben auch einen Einschub für Compact-Flash-Karten, die in den meisten Spiegelreflexkameras gebräuchlich sind. Eine andere Möglichkeit ist, die Fotos per USB-Kabel zu übertragen. Über einen USB-Anschluss verfügen alle Bilderrahmen.

Speicherkapazität

Viele Bilderrahmen haben keinen oder nur einen sehr kleinen fest eingebauten Speicher. Daher sollten Sie sich eine Speicherkarte oder einen USB-Stick zulegen, mit dem Sie ihre Fotosammlungen präsentieren können. Eine besonders elegante Lösung: Viele digitale Fotorahmen können dank WiFi auf Ihren Computer zugreifen.

Stromverbrauch

Die Bilderrahmen werden mit Batterien oder über den Netzanschluss betrieben. Da der Stromverbrauch je nach Modell zwischen 30 und 80 Watt liegt, sind Batterien schnell aufgebraucht. Bei aktuellen Modellen und einer Betriebszeit von acht Stunden pro Tag würde sich Ihre Stromrechnung etwa um zwei bis sechs Euro pro Jahr erhöhen. Achten Sie darauf, dass das Gerät einen niedrigen Stromverbrauch hat, über einen Stand-by-Modus verfügt und sich komplett ausschalten lässt.

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