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Technik & Design
Das neue iPad 3 – was macht es besser
Mit dem neuen iPad ist der Kultmarke Apple wieder ein großer Wurf gelungen. Schärferes Display, bessere Farben, HD-Kamera und schneller Mobilfunk sind die Eigenschaften, die die große Apple-Gemeinde überzeugen.
Schärfer, klarer, farbiger – das neue Display
Dank neuer Technik konnte Apple sein Retina-Display mit viermal so vielen Pixeln ausstatten wie das Vorgängermodell. Das bedeutet eine Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln, eine Farbsättigung, die um 44 Prozent höher ist als beim iPad 2, und insgesamt 3,1 Millionen Pixel. Somit wird das neue Apple Tablet insbesondere für Foto-und Filmliebhaber interessant, die viel Wert auf gestochen scharfe Bilder und natürliche Farbwiedergabe legen. Trotz dieser enormen Pixelzahl verspricht Apple, dass der Nutzer keinerlei Ruckeln oder lange Ladezeiten zu befürchten hat. Auch wurden bessere Farbfilter verbaut, die für eine hellere Hintergrundbeleuchtung sorgen. Trotz der höheren Leistung muss man jedoch keine Angst haben, dass der Akku des iPad 3 frühzeitig den Geist aufgibt. Durch eine 70 prozentige Akku-Leistungssteigerung bietet es nach wie vor komfortable zehn Stunden am Stück, um zu surfen, spielen oder Filme zu schauen.
Kamera ab – 5 Megapixel iSight Kamera und Videos in HD-Qualität
Im Grunde genommen ist das neue iPad ein „All-in-one“-Gerät, das nahezu alle Medienkanäle abdeckt kann: Ob Foto und anschließende Bildbearbeitung oder Videodreh mit zugehörigem Schnittprogramm. Mit iPad-Technik und den passenden Apps hat man sein eigenes kleines Medienbüro immer dabei. Natürlich ersetzt dies nicht die Geräte an sich – liefert es doch trotz 5 Megapixeln noch immer kein Bild- oder Filmmaterial von der Qualität einer digitalen Spiegelreflexkamera oder professionellen Videokamera – trotzdem ist es ein Schritt in die richtige Richtung. So bietet die iSight Kamera viele Features wie Fokussieren per Fingertipp, Gesichtserkennung oder manuelle Belichtungssteuerung. Sogar ein Infrarot-Hybridfilter wurde von den Apple-Technikern eingebaut, wie man ihn sonst nur bei teuren Spiegelreflexkameras findet. Auch die Videoaufnahmen in 1080p HD mit automatischer Bildstabilisierung sind überzeugende Argumente.
Schnelleres Surfen und Hotspot-Option
Das neue iPad 3 bietet im Vergleich zum iPad 2 eine Geschwindigkeit von 42 Megabit pro Sekunde statt 7,2 Megabit. Auch verfügt es über den neuen Standard LTE (Long Term Evolution), der allerdings aktuell nur in den USA funktioniert. In Deutschland wird weiterhin über HSDPA gesurft, was nur einen geringen Geschwindigkeitsvorteil bringt. Interessant ist aber die Möglichkeit, sein iPad als Hotspot einzurichten, über den man per Wi-Fi, USB oder Bluetooth bis zu fünf externe Geräte anschließen und mit dem Internet verbinden kann.
Für Tippfaule: Die neue Diktierfunktion
Zwar gibt es auch im iPad 3 keine Siri (Apples intelligenter iPhone 4 Assistent), dafür aber ein neues Feature, das besonders für schreibfaule Apple-Fans von Vorteil ist. Per Klick auf das Mikrofonsymbol kann die komfortable Diktierfunktion aktiviert werden, die alles Gesprochene in Text umwandelt. Das funktioniert laut eines Tests auch sehr gut – bis auf den Begriff „iPad“.
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