Heckenschere

 

Der Heckenscheren-Markt bietet die unterschiedlichsten Modelle.

Heckenscheren
© Fotolia/Henlisatho

Garten

Heckenscheren: Der perfekte Helfer

Hecken sind natürliche Gartenzäune. Sie sind Sichtschutz und bieten außerdem vielen Tierarten ein „zu Hause“. Einziger Nachteil: Ein- oder zweimal im Jahr müssen sie gestutzt werden. Dafür ist eine gute Heckenschere gefragt. Denn je besser die Heckenschere, desto einfacher lässt sich die Hecke beschneiden. 

Der Heckenscheren-Markt bietet unterschiedliche Modelle. Um die richtige Auswahl treffen zu können, ist es wichtig, die Hecke erst einmal zu bestimmen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Laubholz-Hecken und Immergrünen-Hecken. Laubholz-Hecken sind zum Beispiel  der starkwüchsige Feld-Ahorn, die Heckenberberitze, die Weiß- oder Hainbuche und die robuste Rotbuche. Immergrüne Hecken sind der Buchsbaum, der Rhododendron, der Feuerdorn und der Liguster.

Manuelle Strauch- oder Heckenscheren 

Laubhecken sollte man am besten im Winter und Nadelhölzer im Herbst oder Frühling schneiden. Und keine Sorge: Keine Heckenpflanzen nimmt einem den Einsatz einer Heckenschere übel. Je nach Größe Ihrer Hecke können Sie auf elektrische Geräte verzichten und Ihre Hecke manuell mit einer Strauch- oder Heckenschere schneiden.  Für schwer erreichbare Stellen eignen sich Heckenscheren  mit einer Schnittlänge von ca. 250 mm besonders gut. Mittelgroße Hecken lassen sich manuell mit Scheren beschneiden, die ungefähr 400 mm Schnittlänge haben. Aber Achtung: „Das manuelle Schneiden geht unheimlich in die Unterarme.“ 

Sicherheit ist das oberste Gebot 

Achten Sie zwischen jedem Arbeitsschritt darauf, die Heckenschere auszuschalten,  Das funktioniert bei Ihnen Heckenscheren automatisch. Zum  Bespiel mit dem sogenannten 2-Hand-Sicherheitsschalter. Mit ihm kann die Heckenschere nur betrieben werden, wenn beide Hände an dem dafür vorgesehenen Griff sind und beide Knöpfe gleichzeitig gedrückt werden. Eine andere Variante der Sicherheit bietet der Messerstopp. Er sorgt dafür, dass die Messer ausgehen, wenn die Schalter nicht mehr gedrückt werden. Ein Handschutzschild schützt außerdem die Hände vor außer Kontrolle geratenen Geräten. Für jede Heckenschere gibt es außerdem einen Messerschutz. Das ist eine Kunststoffhülle, die im Ruhezustand über die Messer gestülpt wird, und so vor Verletzungen durch Messer schützt. 

Benzin, Akku oder Kabel?

Bei größeren Hecken sollten Sie zum Scheiden motorisierte Heckenscheren benutzen. Diese gibt es sowohl mit Verbrennungsmotor, als auch elektrisch. Verbrennungsmotoren garantieren Flexibilität: Sie funktionieren ohne Steckdosen und Kabel, sind dafür aber auch recht laut. Elektrogeräte sind leiser und haben dank der neuen Lithium-Ionen-Akkus auch eine relativ lange Laufzeit. Lithium-Ionen-Akkus kamen bislang in Notebooks und Handys zum Einsatz. Daran denken! Bei Kabelmaschinen ist eventuell das Kabel hinderlich. Man sollte es tunlichst von hinten über die Schulter legen, um es beim Schneiden nicht zu treffen. Bei Benzin- oder Akkuscheren muss man immer das Gewicht des Akkus oder Tanks tragen.

Multifunktionsgeräte 

Da die Heckenschere in der Regel nur ein bis zwei Mal im Jahr zu Einsatz kommt, ist der Kauf eine „teure“ Investition. Abhilfe versprechen Multifunktionsheckenscheren: Sie können mehr, als „nur“ Hecken schneiden. Mit einer Stange lässt sich die Multifunktionsheckenschere verlängern und als Rasentrimmer einsetzten, oder auch zum Ausästen von Bäumen.

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