Kaffeevollautomaten

 

Kaffeevollautomat: Konnkurrenz für die alte Filtermaschine.

Kaffeevollautomaten: die Lieblinge der Nation

Küche

Kaffeevollautomaten: die Lieblinge der Nation

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Da wundert es nicht, dass die Zubereitung immer raffinierter wird. Die gute alte Filter-Kaffeemaschine hat längst starke Konkurrenz bekommen: Den Kaffeevollautomaten. Einfach zu bedienen, mahlt der Kaffeevollautomat selbstständig Kaffeebohnen und kocht Kaffee in verschiedenen Variationen und Geschmacksrichtungen. Und das alles per Knopfdruck. 

Ob zum Frühstück, bei der Arbeit, oder beim „Kaffeeklatsch“– die Deutschen lieben ihren Kaffee. Etwa 320 Millionen Tassen Kaffee werden täglich getrunken. Mehr als neunzig Prozent aller deutschen Haushalte sind im Besitz einer Kaffeemaschine. In vielen Küchen wurde die herkömmliche Filter-Kaffeemaschine mittlerweile durch moderne Kaffeevollautomaten ersetzt.




Kaffee erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit

Die Geschichte des Kaffees beginnt im neunten Jahrhundert. Der Legende nach wurde die Kaffeepflanze von einem Hirten in Afrika entdeckt. Als Getränk kennt man den Kaffee bereits seit dem fünfzehnten Jahrhundert.

Die Geschichte der Kaffeemaschine ist dagegen noch recht jung. Sie gibt es erst seit zirka 200 Jahren. Jedoch waren die ersten Modelle lange Zeit nicht für jeden erschwinglich. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Preis für Kaffeemaschinen mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der fünfziger Jahre günstiger.

Heute steht in fast jedem Haushalt eine Filtermaschine – diese wird inzwischen vielerorts sogar durch einen Kaffeevollautomaten ersetzt.

Und so funktioniert der Kaffeevollautomat

Die Idee zur Entwicklung eines Kaffeevollautomaten entwickelte sich aus der Machart des Espresso-Kochens. Statt durch einen Filter wird bei einem Kaffeevollautomaten heißes Wasser mit großem Druck durch ein Sieb mit Kaffeepulver gepresst. Die Menge des zu mahlenden Kaffees lässt sich ebenso individuell einstellen, wie die Wassermenge und Tassenzahl. Egal, wonach Ihnen der Sinn steht, ob Cappuccino, Latte Macchiato, Café Crema oder Espresso – Kaffeevollautomaten kochen das gewünschte Getränk – per Kopfdruck. Viele Geräte sind zusätzlich mit einem Reinigungs- und Entkalkungsprogramm ausgestattet. So wird dem Benutzer auch diese Arbeit abgenommen.

Filtermaschine oder Kaffeevollautomaten?

Mit einem Kaffeevollautomaten ist es relativ einfach, Kaffee zu kochen. Schließlich beschränkt sich das Bedienen auf das Drücken einzelner Knöpfe. Neben Kaffee in verschiedenen Variationen lässt sich auch Milch einfach aufschäumen.

Es bleibt allerdings die Frage, ob nicht im Endeffekt alles Espresso ist, was aus einem Vollautomaten kommt. Und, falls dem so ist, ob ein Kaffeeliebhaber dann wirklich auf seinen Geschmack kommt? Ob dem so ist, entscheiden Sie am besten selbst. Viele Geschäfte bieten heutzutage Probeverköstigungen an. Schließlich ist die Anschaffung eines Kaffeevollautomaten eine richtige kleine Investition.

Eine Filtermaschine gibt es bereits ab 10 Euro. Bei einem Kaffeevollautomaten muss man mindestens hundert Euro einkalkulieren, wobei nach oben dem Preis keine Grenzen gesetzt sind. Wenn Sie nur morgens gelegentlich eine Tasse Kaffee trinken wollen, reicht eine herkömmliche Filtermaschine völlig aus. Für Espressofreunde gibt es außerdem Metallkannen für den Herd. Diese sind mit einem Anschaffungspreis unter 20 Euro wirklich günstig und kochen auch guten Espresso.

Für welche Variante zum Kaffeekochen Sie sich auch immer entscheiden, achten Sie immer auf die Qualität der Bohnen. Denn wenn die Bohnen ungenießbar sind, hilft auch die beste Maschine nichts.

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