Arbeitsplatten werden praktisch bei jedem Gang in die Küche benutzt. Damit die Arbeitsplatte dabei eine gute Figur macht, muss sie mit dem entsprechenden Material ausgestattet sein.
Arbeitsplatten müssen in ihrem Küchenleben viel ertragen. Mit heißen Kochtöpfen, siedendem Wasser oder scharfen Messern werden sie täglich konfrontiert. Das sollen sich Arbeitsplatten aber nicht ansehen lassen. Daher stellt sich die Frage nach einem Material, das Optik und Belastbarkeit bestmöglich in Einklang bringt.
Selten wird ein Raum so intensiv genutzt wie die Küche. Arbeitsplatten dominieren aufgrund ihrer Fläche dabei das Bild und werden praktisch bei jedem Gang in die Küche benutzt. Damit die Arbeitsplatten dabei eine gute Figur machen, müssen sie mit dem entsprechenden Material ausgestattet sein. Moderne Werkstoffe sind nicht nur robust und pflegeleicht, sondern auch edel.
Arbeitsplatten aus Holz
Holz ist ein optimaler Werkstoff für Arbeitsplatten und lässt sich gestalterisch für die avantgardistische Designküche bis zur rustikalen Landhausküche verwenden. Fronten aus Massivholz oder Furnier sind in vielen Farbnuancen von weiß bis zu dunklen Rauchtönen erhältlich und ideal mit Glas oder Stahl kombinierbar. Verleimte Vollholzplatten sollten hin und wieder gereinigt und mit Öl gepflegt werden. Dunkle Stellen lassen sich abschleifen. Holz hat übrigens eine antibakterielle Wirkung und verhindert das Gedeihen von Mikroorganismen auf natürliche Weise, daher eignet es sich besonders gut für Arbeitsplatten.
Arbeitsplatten aus Schichtstoff
In über 80% der Küchen findet man diese mit dickem Kunststoff beschichteten Platten. Schichtstoff-Platten mit strukturierter Oberfläche überstehen Angriffe von Haushaltslaugen, Heißwasser und Schneidewerkzeugen relativ unbeschadet. Durch ein Luftpolster zwischen den vielen mikroskopisch kleinen Erhebungen nehmen Arbeitsplatten aus Schichtstoff selbst das Abstellen eines heißen Kochtopfes nicht übel. Schichtstoff-Platten mit einer glatten Oberfläche sind etwas empfindsamer.
Granit- und Marmorplatten
Wer mehr Geld investieren möchte, entscheidet sich vielleicht lieber für eine noble Arbeitsplatte aus Naturstein wie beispielsweise Granit oder geschliffenem Marmor. Arbeitsplatten aus Naturstein haben ihren Preis, sind aber sehr langlebig, strapazierfähig und einfach Klassiker. Hitze, Nässe oder Schnitte können Naturstein nichts anhaben. Jedoch sollte man Saft- oder Ölflecken gleich entfernen, da diese mitunter den Stein verfärben. Für den schmaleren Geldbeutel bieten sich optisch ähnliche aber weniger langlebige Arbeitsplatten aus Kunststein an.
Mineralwerkstoffe und Spanholz-Platten
Alternativ stehen strapazierfähige Arbeitsplatten aus Mineralien-Mixturen von Kunststoff und Kupfer, Phosphaten oder Aluminium zur Auswahl. Extrem robust sind auch mitteldichte Faserplatten, die aus gepressten Spänen bestehen. Diese so genannten MDF-Platten kann man sich günstig im Baumarkt zusägen lassen.
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