Raufasertapete – Klassiker der Wandgestaltung.
Wände & Böden
Raufasertapete – Klassiker der Wandgestaltung
Die Raufasertapete ist, wie der Name schon sagt, eine Tapete mit ungleichmäßig strukturierter Oberfläche. Sie wurde schon vor über 150 Jahren von einem Apotheker erfunden und seit der Bauhauszeit in den 1920er Jahren vorrangig als Wandtapete eingesetzt. Die Nachfahren des Erfinders führen die Tradition fort, heute sind sie die weltweit größten Produzenten von überstreichbaren Tapeten. Anders als bei Mustertapeten ist die Raufaser nicht dazu geeignet, sie pur an die Wand anzubringen. Was für manche Menschen nach zusätzlicher Arbeit klingt, ist jedoch für viele gerade ein besonderer Vorteil der Raufaser: Egal, ob man es knallig bunt oder doch dezent, mit auffälligen Mustern oder ohne mag, die Raufasertapete ist die passende Grundlage für jede Wandgestaltung.
Kaum eine Tapetenart ist so beliebt wie Raufasertapete
Raufasertapete gehört zu den beliebtesten Wandbelägen überhaupt. Das liegt vor allem daran, dass sie ausgesprochen robust und vielseitig einsetzbar ist und darüber hinaus auf jedem tapezierfähigen Untergrund angebracht werden kann. Heute besteht die Raufaser aus mehreren Papierschichten, in die Holzfasern verschiedener Größe eingearbeitet sind. Diese Holzfasern sorgen für die typische Struktur der Raufasertapete. Es gibt verschiedenen Ausführungen des beliebten Wandbelags mit kleinen, mittleren oder großen Strukturen. Da dieser Wandbelag schon für wenig Geld erhältlich ist und sich sehr leicht verarbeiten lässt, ist sie bei Renovierungsfans ausgesprochen beliebt. Außerdem ist sie gesundheitlich unbedenklich, da bei der Herstellung hauptsächlich Recyclingpapier verwendet wird und Lösungsmittel, Weichmacher und PVC nicht verarbeitet werden. Auch für Allergiker gibt es eine Raufasersorte, so dass diese Ihr Zuhause ebenfalls sorglos verschönern können.
- Fototapete: Klassische Designs, Innovationen und Eigenkreationen.
- Retro-Tapeten: Schrill und stylisch.
Raufasertapete als Grundlage für individuelle Wandgestaltung
Eine Raufasertapete muss nach dem Trocknen mit einem Farbanstrich versehen werden. Welche Farbenart man dabei benutzt und ob man auf klassisches Weiß oder lieber bunte Farben zurückgreift, ist jedem Hobby-Heimwerker selbst überlassen. Auch wenn man sich nach einiger Zeit mit der alten Farbe nicht mehr wohlfühlt, ist das kein Problem. Die Raufasertapete kann nämlich mehrfach überstrichen werden und sorgt somit auch Jahre nach dem Anbringen für geringe Renovierungskosten. Man muss sich übrigens nicht mit einem einfachen Anstrich zufrieden geben: Verschiedene Wisch- oder Tupf-Techniken sorgen dafür, dass aus der unscheinbaren Raufasertapete ein echtes Highlight wird. Wie man dabei vorgeht, kann man individuell entscheiden. Wer mag, kann auch die aktuell sehr beliebten Wandaufkleber an der Tapete anbringen, opder sich mit HIlfe von Wandschablonen selbst kreativ betätigen. Diese sorgen für spannende Akzente und können ganz nach Belieben auf der Wandfläche verteilt werden.
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