Dusche oder Badewanne? Die Entscheidung für die Badewanne oder die Dusche wird sowohl unter funktionalen als auch emotionalen Gesichtspunkten gefällt.
Durchschnittlich eine halbe Stunde täglich halten sich die Deutschen während der Woche in ihrem Badezimmer auf, am Wochenende sogar noch länger. Dabei stehen beim Duschen Erfrischung und Anregung im Vordergrund, bei der Entscheidung für die Badewanne zählen eher Entspannung und Wärme.
Dusche oder Badewanne
Die Entscheidung für die Badewanne steigen die meisten, um einen Gegenpool zum hektischen Alltag zu haben. Duschen dient also eher zur körperlichen Reinigung, während das Bad in der oder die Dusche wird sowohl unter funktionalen als auch emotionalen Gesichtspunkten gefällt. In die BadewanneBadewanne mehr der seelischen Entspannung dient. In den vergangenen Jahren hat der Stellenwert der Badewanne gegenüber der Dusche immer mehr an Bedeutung gewonnen – nicht zuletzt durch die Wellness-Bewegung und den Trend zum Rückzug in die eigenen vier Wände. Drei Viertel aller Bundesbürger legen sich in die Badewanne, um sich zu entspannen und zu verwöhnen. Beliebt ist das Entspannen in der Badewanne vor allem in der kälteren Jahreszeit.
Badewanne für Genießer und Pragmatiker
Wer regelmäßig in die Badewanne steigt, ist meist bekennender Genießer. Sie lieben es, im sanften Kerzenlicht bei klassischer Musik lange und ausgiebig in der Badewanne zu entspannen. Zu dieser Gruppe gehören vorwiegend Frauen, häufig Singles. Dann gibt es noch diejenigen, für die die Badewanne eine eher funktionale Rolle spielt. Sie steigen vor allem in die Badewanne, wenn Ihnen kalt ist oder Sie merken, dass sich bei Ihnen eine Erkältung ankündigt.
Dusche beliebter als Badewanne
Obwohl das Entspannen in der Badewanne für viele Deutsche einen hohen emotionalen Wert hat, bevorzugen die meisten die Dusche: Vier von fünf duschen lieber, als sich in die Badewanne zu legen. Denn bei aller Entspannung in der Badewanne ist nicht zu vergessen: In der Badewanne ist die Haut wesentlich länger dem schädlichen Einfluss von Seife (Shampoo und Schaumbad) ausgesetzt. Wer Probleme mit der Haut hat – etwa durch Neurodermitis, Schuppenflechte oder einfach durch das Austrocknen der Haut – sollte also auf das Bad in der Badewanne verzichten und sich lieber kurz unter die Dusche stellen.
Badewanne: Verbrauch im Auge behalten
Die Badewanne ist mit durchschnittlich 160 Litern der Spitzenreiter beim Wasserverbrauch im Haus. Etwa 6,5 Kilowattstunden Energie sind zur Erwärmung des Wassers in der Badewanne notwendig. Beim Duschen fallen je nach Dauer zwischen 40 und 75 Liter Warmwasser an, beim Waschen am Waschtisch nur 17 Liter.
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