Sie wollen Ihr Badezimmer renovieren? Oder Sie haben gerade ein Haus gekauft und können Ihr Bad komplett nach Ihren Wünschen einrichten? Aber wie? Viele Ideen und die Badezimmer-Trends stellen wir hier vor.
Neutra Modell Minisquare © Tiziano Sartorio
Wellness & Bad
Badezimmer-Trends
Frische Farben, Wohnlichkeit und Umweltverträglichkeit sind die wichtigsten Schlagworte bei den aktuellen Badezimmer-Trends. Ganz im Vordergrund steht der sparsame Umgang mit der kostbaren Ressource Wasser.
Natürliche und langlebige Materialien
Im Badezimmer ist Natürlichkeit gefragt. Die Stars unter den neuen Farbtrends: Warme Töne, die mit der traditionellen Bad-Farbe Weiß kombiniert werden. Sand-, Schilf- und Kaffeetöne sorgen für glanzvolle Akzente. Aber auch langlebige Echthölzer und Holzdekore verleihen weißgelackten, puristischen Materialien Frische und Lebendigkeit. Der Hersteller Cosmic nutzt den leicht formbaren und robusten Marmor-Kunstharz „BathStone" als neues Bad-Material, während andere Hersteller beim altbewährten Keramik oder Chrom bleiben. Recyclefähige Werkmaterialien wie Stein, Glas und Holz rücken immer mehr in den Fokus der Bad-Designer und stehen ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit, die in allen Wohnbereichen an Boden gewinnt.
Das Badezimmer wird wohnlicher und barrierefreier
Die Badezimmer-Ausstattung rückt weg von der Wand und immer weiter in den Wohnbereich, daher darf die Badewanne in einem modernen Bad auch freistehend angeordnet sein. In der Raummitte wird der Badespaß als wirkungsvolles, allen individuellen Ansprüchen genügendes und besonders entspannendes Erlebnis inszeniert. Ein weiterer Trend der Badezimmergestaltung ist die Barrierefreiheit. Wer sein Badezimmer neu baut oder umgestaltet, kann sinnvolle Weichen für barrierefreies Wohnen stellen – für große und kleine Bewohner. Besonders praktisch in kleinen Nasszellen: Duschen werden ebenerdig. Duschabtrennungen lassen sich bei Bedarf einfach zur Wand hin zusammenfalten und bieten viel Funktionalität.
- Naturstein im Bad: Rustikal und atmosphärisch.
- Wellness-Oase statt Nasszelle: Das „Wohn-Bad“ ist angesagt.
Wassersparende Technologien nutzen
Im Mittelpunkt der Badezimmer-Trends stehen Sanitärlösungen, die Nutzern beim Wassersparen helfen. Bei „Ideal Standard" gebietet die Armatur „ECO-Stop“ dem Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent Einhalt, während eingebaute Temperaturbegrenzer den Heißwasserverbrauch im Zaum halten. Die ganz im Trend liegenden sensorgesteuerten Armaturen drosseln nicht nur den Wasserbrauch, sie sind auch besonders komfortabel und hygienisch: Wasser fließt nur, wenn sich Hände nähern. Einige Hersteller mischen dem Wasser im Waschtisch- oder Dusch-Hahn Luftmoleküle bei, die Wassertropfen nach mehr aussehen lassen. Der Duschende hat das Gefühl, viel mehr Wasser zu verbrauchen als dies tatsächlich der Fall ist. Der Anbieter Hansa bietet mit seiner Wascharmatur „Hansaeco" einen Wasserdurchlauf in zwei Stufen. Im Spargang fließen nur sechs Liter pro Minute durch die Steuerpatrone – zum Händewaschen absolut ausreichend.
Fazit: Der gedrosselte Wasserverbrauch schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.
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